FORTRAMA Jahrestagung
Seit 2003 bildet die FORTRAMA-Jahrestagung das jährliche Highlight der Vereinsarbeit und ist heute ein zentraler Treffpunkt für Forschungs- und Transfermanager*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Mehrere hundert Teilnehmende kommen zusammen, um gemeinsam mit Praxispartnern aus Förder- und Transferorganisationen zentrale Fragen und aktuelle Entwicklungen des Berufsfeldes zu diskutieren, neue Impulse mitzunehmen und sich fachlich wie persönlich zu vernetzen.
Die Jahrestagung ist ein Forum für Austausch, Weiterbildung und kollegiale Zusammenarbeit – und prägt die Weiterentwicklung des Forschungs- und Transfermanagements in Deutschland maßgeblich mit.
Ob erfahrene*r Forschungs- oder Transfermanager*in, Nachwuchskraft oder Praxispartner: Die Jahrestagung bietet wertvolle Impulse, lebendigen Austausch und die Chance, die Zukunft unseres Berufsfeldes aktiv mitzugestalten.
RÜCKBLICK: FORTRAMA-Jahrestagung 2026 an der Universität Kassel
Vom 18. bis 20. März 2026 fand die Jahrestagung von FORTRAMA an der Universität Kassel statt. Mit über 500 Teilnehmenden war sie die bestbesuchte Jahrestagung bislang und zeigte damit, wie stark das Berufsfeld wächst und mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil der Hochschulen geworden ist.
Prägend für die Tagung waren die über 70 Workshops, Vorträge und Erfahrungsaustausche, die von den Mitgliedern selbst konzipiert und gestaltet wurden. So entstand ein Programm, das fachlichen Austausch auf Augenhöhe ermöglichte – getragen von der praktischen Erfahrung derjenigen, die Forschung und Transfer an ihren Einrichtungen täglich begleiten.
Der erste Tag war der Arbeit in den Arbeitsgruppen gewidmet, unter anderem zu den Themen Drittmittel, Leistungsmessung, Transfer und wissenschaftlicher Nachwuchs. Neue Mitglieder erhielten im Onboarding-Workshop einen strukturierten Einstieg in das Netzwerk.
Der zweite Tag wurde mit der Keynote von Axel Koch unter dem Titel „Mehr als Verwertung: Transfer als Gestaltungsraum für Zukunft" eröffnet. In den anschließenden parallelen Sessions standen Forschungs- und Transfermanagement, Querschnittsthemen, Soft Skills sowie die Angebote der Förderorganisationen und Sponsoren – darunter DFG, BMFTR und VolkswagenStiftung – im Mittelpunkt. Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Forschungsmanagement zog sich als wiederkehrendes Thema durch zahlreiche Beiträge.
Der dritte Tag war der Podiumsdiskussion „Akzeptanz, Erkenntnis, Wirkung – Was bringt partizipativer Wissenstransfer wirklich?" gewidmet. Unter der Moderation von Jan-Martin Wiarda erörterte ein Panel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stifterverband, CHE, Helmholtz-Gemeinschaft, Wissenschaft im Dialog und dem SDG+Lab der Universität Kassel den Beitrag partizipativer und Citizen-Science-Formate zu Erkenntnisgewinn und gesellschaftlicher Akzeptanz von Wissenschaft.
Die Jahrestagung 2026 bot damit über drei Tage hinweg umfangreiche Gelegenheit zu fachlichem Austausch, kollegialer Vernetzung und gemeinsamer Weiterentwicklung des Berufsfelds. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende Jahrestagung – diesmal im hohen Norden.
Informationen zur kommenden Jahrestagung in Kürze!
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